Allgemein

Sommer, Sonne, Sonnenschutz!

**

img_0868©AOK vigo

Sonnencreme, Sonnenmilch usw. werden auf die Haut aufgetragen, um sich vor  Sonnenbrand mit Hautrötung, Blasenbildung, Hautalterung zu mindern oder zu verhindern.

Für alle Mittel gilt: Den Sonnenschutz großzügig auftragen. Denn nur wer dick cremt, erreicht den angegebenen Lichtschutzfaktor und beugt so einem Sonnenbrand vor.  Besser ist es, die Creme oberflächlich aufzutragen, so dass ein dünner Film auf der Haut bleibt. Nachcremen hilft ebenfalls, verlängert aber nicht die Schutzzeit!

 Die Sonnenmilch:

Wer sich für die Sonnenmilch entscheidet, kann grundsätzlich nichts verkehrt machen. Sie ist vor allem deshalb für fast jeden Hauttyp geeignet, weil sie anteilig mehr Wasser als Fett enthält. Die Produkte sind mit niedrigem bis hohen Lichtschutzfaktor erhältlich. Aufgrund des erhöhten Feuchtigkeitsgehalts lässt sich die Sonnenmilch gut verteilen und zieht schnell ein.

Die Sonnencreme:

Schützt am Besten! Die ölhaltige Sonnencreme eignet sich für die Sonnenanbeter unter uns mit leicht trockener Haut. Die Sonnencreme versorgt die Haut mit reichhaltigen Fetten und schützt vor einem Austrocknen. Sie ist reichhaltiger und fester in der Konsistenz. Für einen längeren Sonnenaufenthalt am Strand rate ich dazu, eine Sonnencreme mit maximalem Lichtschutzfaktor zwischen 40 und 50 zu verwenden. Ein weiterer Vorteil von Cremes: Sie können besser dosiert werden als Sprays. Denn durch das Aufsprühen geht eine große Mende der Sprühlotion verloren.

Das Sonnenöl:

Der Turbo-Bräuner, die Inhaltsstoffe sollen die Bräune intensiver machen. Es gilt jedoch zu beachten, dass Sonnenöl meist nur mit einem niedrigen Lichtschutzfaktor erhältlich ist und daher schnell zum Sonnenbrand führen kann. Empfehlenswert ist das hautfreundliche Sonnenöl in erster Linie für Personen mit vorgebräunter Haut und trockener oder normaler Haut – einem südländischen Hauttypen!

Gründe warum Sonnenöl nicht vor der Sonne schützt

  • das fetthaltige Öl sorgt dafür, dass die Belastung durch die UV Strahlen verstärkt wird
  • der angegebene Lichtschutzfaktor ist beim Sonnenöl meist sehr gering
  • Öl wird zumeist als Bräunungsbeschleuniger eingesetzt

Das Sonnengel:

Ist schwitzfest! Ein weiteres Problem bei Sprays: Je dünner die Flüssigkeit, desto niedriger ist der Sonnenschutz. Sonnengels eignen sich vor allem für Personen, die sicht mit einem schwitzfesten Mittel schützen wollen. Denn diese schmieren weniger und dringen besser in die Haut ein. Jedoch hat das tiefe Eindringen auch seine Nachteile. So können bei empfindlichen Menschen Hautirritationen auftreten.

Schatten: Der beste Schutz

Einen echten Sunblocker, der auch bei langem Sonnen vor Sonnenbrand schützt, gibt es nicht. Der beste Schutz ist immer noch der Schatten. Das gilt vor allem in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr. Hilfreich ist es zudem Kleidung zu tragen, die empfindliche Körperstellen wie die Schultern bedeckt, oder sich einen Sonnenhut aufzusetzen.

Den richtigen Sonnenschutz sollte man stets nach dem persönlichen Hauttyp auswählen. Dieser gibt außerdem Aufschluss darüber wie hoch die Eigenschutzzeit der Haut ist und welchen Lichtschutzfaktor man demnach wählen sollte. Wer die Unterschiede zwischen Sonnenmilch, Sonnencreme und Sonnenöl kennt, kann sie bei der Wahl des Sonnenschutzes berücksichtigen.

Die Top 3 unter der Sonnenmilch:

Douglas Sun Sonnenmilch, 200ml, 12,99 Euro, Note GUT (1,6)
Cien Sun Sonnenmilch Classic von Lidl, 250ml, 2,45 Euro, Note GUT (1,6)
Today Sun Sonnenmilch von Penny & Rewe, 200ml, 2,49 Euro, Note GUT (1,6)

 

img_0867©KöhlerDienstleistungen

Welcher Hauttyp bin ich?

Hier kannst du deinen Hauttypen bestimmen! 

Achtung: Die Einteilung in Hauttypen stellt immer nur eine pauschale Richtlinie dar. Wenn Du deinen Hauttyp genau feststellen lassen möchtest, suche einen Dermatologen auf. Der Hautarzt teilt dir nicht nur dein exakten Hauttyp mit, sondern empfiehlt dir auch die geeigneten Sonnenschutzmaßnahmen

Hauttyp 1

Haupttyp 1
Eigenschutz Zeit LSF max. Zeit in der Sonne
5 – 10 Minuten LSF 25 75 – 150 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 30 90 – 180 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 35 105 – 210 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 40 120 – 240 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 45 135 – 270 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 50 150 – 300 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 70 210 – 420 Minuten
5 – 10 Minuten LSF 100 300 – 600 Minuten

Sonnenschutz Tipps für den Hauttyp 1:

☀️ Mittagssonne meiden

☀️ Schatten bevorzugen

☀️ Kopfbedeckung mit Nackenschutz

☀️ Sonnenbrille mit UV-Schutz

☀️ Nase, Lippen und Ohren besonders eincremen

☀️ Oberkörper und Arme bekleiden

Hauttyp 2

Haupttyp 2
Eigenschutz Zeit LSF Zeit in der Sonne
10 – 20 Minuten LSF 20 120 – 240 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 25 150 – 300 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 30 180 – 360 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 35 210 – 420 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 40 240 – 480 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 45 270 – 540 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 50 300 – 600 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 70 420 – 840 Minuten
10 – 20 Minuten LSF 100 600 – 1200 Minuten

Sonnenschutz Tipps für den Hauttyp 2:

☀️ Mittagssonne meiden

☀️ Schatten bevorzugen

☀️ Kopfbedeckung mit Nackenschutz

☀️ Sonnenbrille mit UV-Schutz

☀️ Nase, Lippen und Ohren besonders eincremen.

☀️ Oberkörper und Arme bekleiden.

Hauttyp 3 und Hauttyp 4

Haupttyp 3 & 4
Eigenschutz Zeit LSF Zeit in der Sonne
20 – 30 Minuten LSF 15 180 – 270 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 20 240 – 360 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 25 300 – 450 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 30 360 – 540 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 35 420 – 630 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 40 480 – 720 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 45 540 – 810 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 50 600 – 900 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 70 840 – 1260 Minuten
20 – 30 Minuten LSF 100 1200 – 1800 Minuten

Sonnenschutz Tipps für den Hauttyp 3:

☀️ Mittagssonne meiden

☀️ Kopfbedeckung und Sonnenbrille aufsetzen

☀️ Nase, Lippen und Ohren besonders eincremen

☀️ Bei erhöhter UV-Strahlung (in den Bergen, am Meer) Kopfbedeckung mit             Nackenschutz aufsetzen

Sonnenschutz Tipps für den Hauttyp 4:

☀️ Mittagssonne meiden

☀️ Kopfbedeckung und Sonnenbrille aufsetzen

☀️ Bei erhöhter UV-Strahlung (in den Bergen, am Meer) Lippen und Nase besonders eincremen, Kopfbedeckung mit Nackenschutz aufsetzen

img_0871

©hipp.de

 Sonnenbrand bei meinem Baby – was muss ich tun?

Bei Sonnenbrand oder Verdacht auf Sonnenbrand sollte das Baby sofort aus der Sonne geholt werden (am besten in einem kühlen Raum). Denn die Sonneneinstrahlung ist auch im Schatten vorhanden – wenn auch nur weniger intensiv.

Da es sich beim Sonnenbrand um eine Hautverbrennung handelt, sollte die Haut des Babys zunächst gekühlt werden. Ideal ist ein feuchtes, kaltes Handtuch oder ein Waschlappen, je nach Größe des Sonnenbrandes. Die kühle Feuchtigkeit auf der Haut lindert auch Schmerzen.

Wichtig: Äußerst vorsichtig vorgehen, wenn sich Blasen gebildet haben! Blasen können platzen und sich entzünden. Daher empfehle ich: direkt zum Arzt!

Fieber, Erbrechen oder ein hochroter und heißer Kopf können Hinweise auf einen Sonnenstich sein. Der Kopf des Babys sollte nun höher gelagert und mit feuchten Tüchern gekühlt, anschließend ein Arzt aufgesucht werden. Tritt Bewusstlosigkeit auf, handelt es sich um einen Notfall (Hitzschlag)! In diesem Fall muss ein Notarzt gerufen oder sofort ein Arzt aufgesucht werden.

In der Apotheke gibt es spezielle Sonnenbrandgels oder -salben, die teilweise auch bei Babys angewendet werden dürfen. Hat das Baby einen leichten Sonnenbrand, wirkt Aloe-Vera-Gel oder für Babys geeignete After-Sun-Lotion ebenfalls kühlend und beruhigend auf die gereizte Haut. Nicht geeignet sind fetthaltige Cremes oder Salben.

Helfen tut auch, wenn man das Baby viel trinken lässt, den Flüssigkeitsverlust durch den Sonnenbrand auszugleichen und die Heilung der Haut zu unterstützen.

Sonnenbrand beim Baby: Erste Hilfe

  • Sofort aus der Sonne und in Innenräume
  • Das Baby viel trinken lassen
  • Für Kühlung und Schmerzlinderung sorgen (z.B. durch kalte Kompressen)
  • Sonnenbrandgel oder eine für Babys geeignete After-Sun-Lotion auftragen
  • Bei schweren Verbrennungen mit dem Baby sofort zum Arzt gehen!

Welche Folgen hat ein Sonnenbrand beim Baby?

Richtig behandelt verheilt der Sonnenbrand beim Baby in der Regel bald wieder. Die Hautstruktur hat jedoch Schäden davongetragen. Gerade die empfindliche Babyhaut ist noch nicht in der Lage, UV-Schäden zu „reparieren“. Daher steigt das Hautkrebsrisiko im Erwachsenenalter besonders durch Sonnenbrände in der Kindheit stark an.

 

Wie schützt Ihr Euch vor die Sonne? Schreibt es gern in die Kommentare.

Liebe Grüßecropped-14802518847881.jpg

 

** Das folgende Design ist für den Desktop ausgelegt. Bei Handy’s sowie Taplet’s kann es zu Design-Veränderungen führen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s